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Manfred List, Stephan List 3. Unabhängiges Symposium "Rauchgasreinigung in Verbrennungsanlagen" Stuttgart, 01.04.98
Bei der Gestaltung von Anlagen zur Einäscherung von Verstorbenen müssen die besonderen ethischen Anforderungen hinsichtlich Pietät und Würde der Feuerbestattung Beachtung finden. Verstärkt wird jedoch auch hier gefordert, alle möglichen technischen Maßnahmen zu ergreifen, um die insbesondere durch das Rauchgas ausgebrachten Emissionen zu mindern und eine schädigende Wirkung auf die Umwelt zu vermeiden. Als umweltrelevante Emissionen aus Krematorien werden neben Staub Kohlenmonoxid, Stickstoff- und Schwefeloxide, Kohlenwasserstoffe, anorganische Chlor- und Fluorverbindungen, Schwermetalle und Dioxine angesehen. In letzter Zeit sind die Anforderungen an die Rauchgasreinigung in Einäscherungsanlagen deutlich gestiegen. Während die Anlagen noch vor wenigen Jahren lediglich mit Zyklonen zur Grobstaubabscheidung ausgerüstet wurden, ist inzwischen hoher anlagentechnischer und energetischer Aufwand zur Abscheidung staub- und gasförmiger Schadstoffe erforderlich.
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